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Milchallergie bei Babys und Kindern therapierbar

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milchallergie.frauenfit.comEine Milchallergie (auch Milcheiweißallergie oder Kuhmilchallergie genannt) ist in Deutschland, gemeinsam mit einer Allergie gegen Hühnereier, eine der häufigste Allergien bei Babys und Kindern.

Die Milchallergie bei Babys und Kindern äußert sich in den meisten Fällen durch Hautreaktionen wie Ausschlag und Juckreiz oder Magen-Darm-Probleme wie Blähungen und Übelkeit, Durchfall oder Verstopfung, seltener erfolgt starkes Erbrechen. Kreislaufprobleme und Atemwegsbeschwerden ebenso anhaltender Schnupfen oder Asthma sind eher seltenere Symptome sollten jedoch auch als einen Hinweis auf eine Milchallergie in betracht gezogen werden.

Eine Allergie gegen Milcheiweiße, besonders die Kuhmilchallergie, kann beispielsweise ausgelöst werden, wenn allergiegefährdete Säuglinge und Kleinkinder zu früh in Kontakt mit Kuhmilch und Kuhmilchprodukten kommen.

Das kann zum einen der Fall sein, wenn Risikobabys mit normaler Säuglingsersatznahrung gefüttert werden. Zum anderen kann auch zu frühe Beikost bei gefährdeten Kindern eine Allergie auslösen. Babys, die ein erhöhtes Allergierisiko haben, sollten daher mindestens sechs Monate (davon mindestens vier Monate voll) gestillt oder mit hypoallergener Säuglingsnahrung ernährt werden.




Mehr als 25 verschiedene Eiweißarten sind in der Kuhmilch enthalten. Kasein, Beta-Lactoglobulin und Alpha-Lactalbumin gehören zu den wichtigsten Allergenen. Produkte, die Milchpulver, Molke, Milcheiweiß, Kasein, Kaseinate, Lactalbumin oder Lactglobulin enthalten, können für Kinder mit Kuhmilcheiweißallergie ebenso gefährlich sein.

Eine Kuhmilchallergie kann außerdem die Ursache für verschiedene Krankheiten sein, wie einer chronischen Mandelentzündung (Tonsillitis) oder chronischen Lungenerkrankungen. Auch Wachstumsstörungen könnten ein Anzeichen für eine Milchallergie sein.

Symptome einer Milchallergie

Wenn Ihr Kind eine Milchallergie (Kuhmilchallergie) hat, wird es in der Regel innerhalb von wenigen Minuten bis zwei Stunden Symptome zeigen. Treten erst später Beschwerden auf, werden diese als Spätreaktion bezeichnet. Spätreaktionen sind häufig sehr schwer und werden selten auf das auslösende Allergen zurückgeführt..

Bei Säuglingen und Kleinkindern sind die Symptome meist ausgeprägter als bei älteren Kindern und Erwachsenen. Typische Symptome einer Kuhmilchallergie bei Säuglingen und Kleinkindern sind:

  • Hautreaktionen (50-70%)
    • Verschlechterung von atopischem Ekzem (Neurodermitis)
    • Hautausschläge und Ekzeme
    • Juckreiz
  • Magen-Darm-Beschwerden (50-60%)
    • Bauchschmerzen
    • Blähungen
    • Übelkeit
    • seltener starkes Spucken oder Erbrechen
    • Durchfall
    • Verstopfung

Seltener treten bei Säuglingen und Kleinkindern folgende Beschwerden auf:

  • Atemwegsreaktionen (20-30%)
    • asthmatische Beschwerden
    • chronischer Schnupfen (Rhinitis)
    • wiederkehrende Lungenentzündung (Pneumonie)
  • Kreislaufprobleme (5-9%)

Äußerst selten, aber lebensbedrohlich ist der anaphylaktische Schock, der auftreten kann, wenn das allergische Kind Kuhmilcheiweiße zu sich nimmt.

Milcheiweiße sind in vielen Fertigprodukten zu finden und Milch und Milchprodukte sind Bestandteil der meisten Mahlzeiten in einer ausgewogenen Ernährung. Der tägliche Kalziumbedarf wird vorwiegend über Milchprodukte gedeckt. Das Hauptproblem bei einer Milchallergie besteht darin, dass man, um keine Symptome auszulösen, in der Ernährung auf Milch und Milchprodukte in der Regel verzichten muss.

Für Säuglinge und Kleinkinder steht, falls sie nicht gestillt werden, spezielle Ersatznahrung zur Verfügung. Hydrolysiere Ersatznahrung basiert auf Kuhmilcheiweiß, enthält Restallergene und kann daher kann auch in seltenen Fällen bei Kindern allergische Reaktionen hervorrufen.

Als tatsächlich non-allergen wird Nahrung auf Basis von Aminosäuren, den kleinsten Eiweißbausteinen, angesehen. Diese Nahrung ist bei einer Milchallergie besonders sicher.

Sojanahrung sollten Kinder frühestens nach dem ersten Geburtstag erhalten. Sojanahrung kann hormonähnliche Inhaltsstoffe enthalten und ist häufig nicht optimal zusammengesetzt. Daher ist von einer Sojaernährung abzuraten.

Milch anderer Tiere, wie Ziege oder Schaf, ist selten geeignet, da auch hier allergische Reaktionen möglich sind.

„80 Prozent der betroffenen Kinder können eine Kuhmilchallergie, bis zur Einschulung, wieder verlieren. Wenn Kinder allergisch auf Kuhmilch reagieren, ist die Chance (laut Schulmedizin), gering, dass die Allergie spurlos verschwindet.« Deshalb kann für alle Altersgruppen eine schwingungsneutralisierende Bioresonanz Therapie eine große Erleichterung bedeuten. Mehr als zwei Drittel der Kinder können nach einer Bioresonanz Behandlung Kuhmilcheiweiß wieder zu sich nehmen.

 

 

 

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